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Blog von La Roche d'Or

Blog von La Roche d'Or

Gemeinschaft Roche d'Or in Besançon und Fontanilles

Veröffentlicht am von P. Florin Callerand
Veröffentlicht in : #Diaporama, #Texte von Florin, #singen

 

Im Herzen des Sommers glänzt das Fest Maria Himmelfahrt, eine Feier dieses Mysteriums, in dem wir seit den Anfängen der Gemeinschaft verwurzelt sind. Wir wünschen Ihnen daher ein sehr schönes Fest und möchten Ihnen heute diese Predigt von Florin Callerand, vom 15. August 1997, seiner letzten Zelebration von Maria Himmelfahrt, nahelegen. Nach der Lesung des Evangeliums der Heimsuchung (Lukas 1,39-56) lassen wir ihn, uns in die Gegenwart Dessen stellen, den er nie aufgehört hat zu lieben und zu zelebrieren!

Die Gemeinschaft

 

Für die Liturgie Mariä Himmelfahrt achteten Papst Pius XII. und sein liturgisches Team darauf, nicht den gesamten Bericht über die Heimsuchung einschließlich des Magnifikats wieder zu geben. Es gab nur die ersten drei Verse des Magnificat. Die primäre Absicht von Pius XII. war zunächst nicht, uns zum Lobpreis Mariens anhand der Gesamtheit des Magnifikats zu führen, sondern er wollte den Menschen das Gefühl geben, dass die Himmelfahrt Mariens im Wesentlichen für uns war. Eine Visitation, für die Gott sie ausgerüstet und beauftragt hat. Dadurch dass Maria mit der Ausstattung der Herrlichkeit zu uns kam, die ihr Sohn, Christus und Herr, ihr gab, würde sie in der Lage sein, ausgehend vom Geheimnis ihrer Himmelfahrt, effektiv und realistisch unsere prägende Mutter zu werden, um uns von jetzt an zu führen zu den Dingen des Himmels, die Herrlichkeit.

Als Maria in der Nähe von Elizabeth ankommt, erhält sie von ihr eine berühmte messianische Orientierung, die sie vorher nicht hätte erahnen können. Damit bei Elisabeth physisch und psychisch eine solche innere Gemütsbewegung sich entwickeln konnte, musste Maria ihr bei der Begrüßung, die sie an sie richtete, den Grund für ihren Besuch mitteilen ... Wenn man sich im Osten begegnet sagt man nicht nur: "Guten Tag!", "Wie geht es Ihnen?" usw., sondern sofort sagt man, was man auf dem Herzen hat: "Warum kommst du zu mir?" Maria sagte: "Ich werde es dir sagen ...".

Was geschah in diesen wenigen Minuten zwischen Maria und Elisabeth, als Maria ihr anvertraute, was mit ihr passiert ist, was sie so sehr erschütterte und was Elisabeth ihrerseits auch erschüttern wird? Sie hätte niemals geglaubt, dass der von den Propheten angekündigte Messias auf diese Weise kommen würde. Dann ruft Elisabeth hinaus im Heiligen Geist, als hätte sie gerade ein wahres Pfingsten erfahren, dank Maria, die sich ihr gerade genähert hat: "Wie ist das möglich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt. Denn du siehst, kaum hatte der Klang deines Grußes meine Ohren getroffen, war er in mich eingedrungen, als das Kind, das in mir ist, vor Freude herumhüpfte wie ein junges Kalb, das man aus dem Stall lässt und das auf der Wiese herumtollt. Ja, gesegnet bist du, du, der du an das geglaubt hast, was dir vom Herrn gesagt wurde. "

Als Maria die Wirkung sieht, die ihr Besuch gerade in Elisabeth hervorgebracht hat, die vom Alten zum Neuen Testament übergeht und in das Geheimnis der Menschwerdung eintritt, ruft sie, ergriffen vom Geist von Pfingsten, aus: "Es ist passiert und jetzt bin ich Gottes Mitarbeiterin, um allen Geschöpfen die Gute Nachricht, das Evangelium, zu bringen. " Ihre göttliche Mutterschaft für die Menschheit wird unmittelbar nach dem Geheimnis der Verkündigung geboren, und Maria macht es in ihrer Heimsuchung zur ersten Anwendung, zur ersten Übung. Elisabeth ist die erste Tochter der Jungfrau Maria, die Kirche ist gerade geboren. Und hier ist Johannes der Täufer, und hier ist der alte Zacharias, der ebenfalls angerührt wird. Es ist Maria, die Besucherin, die alles zu jedem bringt, was sie empfangen hat und was Gott ihr gerade gegeben hat: ihren Herrn. Weil sie voll von Jesus ist und als solche zu Elisabeth, Johannes dem Täufer und Zacharias kommt. Deshalb wollte Papst Pius XII., dass wir das Geheimnis der Heimsuchung in der Form hervorheben.

Aber das "Magnificat" der Jungfrau Maria ist großartig! Das zweite liturgische Team, das vervollständigen wollte, um es am Anfang besser zu machen als der Papst, tat, was es tat, und das ist gut, das ist sehr gut! Aber plötzlich verdunkelt es die grundlegende Motivation, die Adler-Intuition, die Papst Pius XII. gefühlt hatte: Warum die Heimsuchung? Die Umsetzung und Ausübung der universellen Mutterschaft Mariens, daher das Ereignis der Heimsuchung, wird von Maria in Mariä Himmelfahrt vollbracht, nicht mehr nur mit ihren Beinen, um sich zu bewegen und die 150 Kilometer zurückzulegen von Nazareth nach Hebron, bis Aïn Karem, sondern mit "den Flügeln des Großen Adlers". Und diese Wüste, die die ganze Schöpfung ist, die ihren Erlöser noch nicht kennt, ist hier der Ort Mariens (vgl. Offenbarung 12, 6). Dort wird sie genährt (gestärkt), um all diesen Männern und Frauen der Wüste einen Besuch abzustatten, die den Sinn ihrer Existenz und ihren Ruf zum göttlichen Leben nicht kennen: Maria, die uns durch die Gnade der Himmelfahrt sehr nahe steht.

Jedes Mal, wenn uns Gnade widerfährt, ist es Maria, die uns aufsucht. Sie hat die Mittel der Gnade und, wenn ich so sagen darf, die physischen Mittel, um sich überall gleichzeitig zu bewegen, ohne sich bewegen zu müssen. Sie möchte, dass sich alle Menschen bewegen, wie Elisabeth, wie Zacharias, wie der kleine Johannes der Täufer reagieren.

Die Heimsuchung in Mariä Himmelfahrt. Die Himmelfahrt für die Heimsuchung. Maria wird in der Himmelfahrt von ihrem Herrn mit einer Kraft universeller Präsenz und Aktivität im Herzen jedes Bewusstseins ausgestattet.

Deshalb unser Gebetsruf an Maria an diesem Tag des 15. August: "O! Unsere Mutter-ganz-nah-in-der-Herrlichkeit-der-Himmelfahrt!" Die Himmelfahrt ist nicht die Entführung Mariens an einem anderen Ort, an dem sie eine wohlverdiente Belohnung erhält. Die Himmelfahrt ist eine Ausstattung mit Mitteln "von oben", mit Mitteln der Herrlichkeit, die es Maria ermöglichen, fortan die vertraute Zeitgenössin jeder Freiheit, jedes Bewusstseins zu sein, um von innen her den Sinn ihrer Vorbestimmung einzuhauchen.

Wir werden von Maria aufgesucht. Dies ist das Geschenk, das uns der im Himmel geöffnete Tempel gibt: die Bundeslade, Maria im Tempel. Jesus gibt sie uns!

 

Florin Callerand
La Roche d'Or, 15. August 1997
am Fest Maria Himmelfahrt

 

Text ins Deutsche übersetzt von Michèle, Bernd Becker und Gabriele Socher-Schulz

Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...

Wiederaufnahme des Empfangs in unseren Häusern: in den Fontanilles und in La Roche d'Or

Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...
Mariä Himmelfahrt: Wir werden von Maria besucht...

"Dans la clarté", CD Tissage d'or 4 (Communauté de la Roche d'or)