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„Lieber Jean Grosjean,
Ich sehe Ihnen zu, wie Sie durch den Garten Ihrer Bücher gehen ... Es ist schwierig, das tiefe Leben zu beschwören, ohne es zu verraten. Was ist übrigens das „tiefe“ Leben anderes als das, was an der Oberfläche unserer Augen läuft? Ihre Gedichte sind so fein, dass sie sich zwischen Blume und Blütenglanz schieben, Sie, der Sie das Kunststück vollbracht haben, Christus seine Heimlichkeit als junger Seeleneinbrecher zurückzugeben. Die Poesie schreitet barfuß voran, man hört sie nicht, ein Satz klatscht auf die Seite, man dreht sich um: Sie ist soeben eingetreten (Maria), die Zigeunerin. Sie macht aus unserer Seele einen Weidenkorb. Sie erzählt uns von den geheimen Anordnungen der Blumen und der Sterne. Die Reinen verändern alles durch ihr bloßes Erscheinen. Die Vögel sind die letzten Christen“.
Christian Bobin
Aber was haben diese Zeilen hier zu suchen, die sicherlich nicht mehr als die Note der Triangel in einem Orchester erklingen werden? Ich muss zugeben, dass durch sie ein wenig frische Luft in das Innerste der Seele dringt, inmitten des betrüblichen Konzerts der verbalen und physischen Gewalt, die unsere Welt erschüttert. Sie zu finden, sie auf einer Seite einzuatmen, öffnet einen Raum im Inneren. Gewiss, wir gehen in diese Fastenzeit, umgeben von Verwirrung und Lärm, aber auch auf der Suche nach den Tropfen klaren Taus, die uns denjenigen erkennen lassen, der mit uns unterwegs ist.
Wir befinden uns bereits auf dem Weg nach Emmaus, und auf diesem Ostermarsch nimmt uns Florin an die Hand, er lädt uns ein, : „Mystiker werden, sonst sind wir verloren, Seher-Gott in der Wirklichkeit werden, um „Mitarbeiter-Gott“ in derselben Wirklichkeit zu sein... Deshalb wird der Eintritt in das mystische Leben euch Augen geben, die in die Tiefe sehen, Ohren, die den Sinn bis ins Innere durchdringen, einen Mund, der euer Inneres ausdrückt und es teilt, das ist das Geschenk der Geschenke, das Jesus Christus den Menschen durch sein Kommen auf die Erde bringt!“.
Ja, wir lieben es, Ihnen diese Seiten mit der Einladung vorzuschlagen, den Blick, das Ohr und die Berührung zu ändern. Unser Gott sagt uns: „Schau doch alles mit mir an“, und Florin betont: „Das mystische Leben kann man lernen und erziehen“. Und das ist spannend!
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Um weiterhin mit Ihnen diese kleinen Noten der Veränderung zu teilen, die wir uns bemühen, auf den Weg zu bringen, auf der Suche nach Übereinstimmung mit dem verkündeten Wort und im Rahmen unseres Engagements in der „Grünen Kirche“, fügen wir diesem Blog eine Rubrik hinzu, wir nennen sie: „LA GOUTTE D'EAU DU COLIBRI“ (Der Wassertropfen des Kolibris). Heute treffen wir uns in der Küche.
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Wir möchten Ihnen auch DREI GUTE NACHRICHTEN mitteilen:
- Alle CDs von La Roche d'Or sind jetzt über die Musikplattformen von Spotify, Deezer und Apple Music zugänglich. Dort findet man unter anderem die CD1, die seit langem vergriffen ist.
- Es wurde viel Arbeit investiert, um die Online-Anmeldung über unsere Website zu vereinfachen (und das war auch wirklich nötig). Zögern Sie nicht, sie zu nutzen und teilen Sie uns ggf. Ihre Beobachtungen mit.
- Wir können Familien mit Kindern in den folgenden Wochen aufnehmen:
- vom 12. bis 17. August 2025 (Mariä Himmelfahrt: Maria, so nah... Kommentar zur Marienfeier) mit Pater Olivier Sournia.
- vom 28. Oktober bis 2. November 2025 (Allerheiligen. Wir sind alle für die Ewigkeit bestimmt!) mit Pater Olivier Sournia.
- und auch mit den ganz Kleinen vom 15. bis 20. Juli 2025: (St. Lukas. Seine Liebe kennt keine Grenzen) mit Pater Olivier Sournia (ins Italienische übersetzt).
Es ist immer eine Freude, den Schatz des Wortes mit Ihnen zu teilen, um besser gemeinsam auf dem Weg zu sein. Wir danken Jedem von Ihnen für Ihre Treue und hoffen, dass wir gemeinsam diesen Blick des Osterlichts auf unser Leben und unsere Welt erhalten.
Danièle VALES
Text ins Deutsche übersetzt von Michèle, Bernd Becker und Gabriele Socher-Schulz
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Der Zugang zum mystischen Leben erfolgt schrittweise.
In jener Zeit kam Jesus mit seinen Jüngern nach Bethsaida. Einige Leute brachten einen Blinden zu ihm und baten ihn, ihn zu berühren. Jesus nahm den Blinden bei der Hand und führte ihn aus dem Dorf hinaus. Er legte ihm Speichel auf die Augen und legte ihm die Hände auf. Er fragte ihn: „Siehst du etwas?“ Der Mann blickte auf und sagte: „Ich sehe die Menschen: Sie sehen aus wie Bäume, die ich gehen sehe.“ Dann legte Jesus dem Mann erneut die Hände auf die Augen, und er fing an, normal zu sehen, er war geheilt und konnte alles klar und deutlich erkennen. Jesus schickte ihn nach Hause und sagte: „Geh nicht einmal in das Dorf zurück.“ Markus 8, 22-26
Wir haben gesagt, dass der Untertitel dieser Exerzitien lautet: „Werden wir Mystiker, sonst sind wir verloren“, werden Sie Gott-Seher in der Realität, um „Gott-Mitarbeiter“ in derselben Realität zu sein. Sonst ist es, als ob wir blind wären, als ob wir taub wären, als ob das, was wir sagen, irgendein undeutliches Gestammel wäre! Unmengen von Menschen reden wirklich, um nicht viel zu sagen, um überhaupt nichts zu sagen ...! Deshalb wird der Eintritt in das mystische Leben Ihnen Augen geben, die tief sehen, Ohren, die den Sinn bis ins Innere durchdringen, einen Mund, der Ihr Inneres ausdrückt und es teilt - das ist das Geschenk der Geschenke, das Jesus Christus den Menschen durch sein Kommen auf die Erde bringt! [Lesen Sie Mehre...]
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