/image%2F4632785%2F20201225%2Fob_be276a_img-7224rec.jpg)
Liebe Freunde,
"Siehe, die Nacht Gottes, aus der der Tag wie ein Feuer anbrechen wird"... Diejenigen von Ihnen, die schon an unseren Weihnachtsliturgien teilgenommen haben, werden hier die Worte eines Liedes wiedererkennen, das unsere nächtliche Feier eröffnet. Ja, da ist sie endlich, die lang ersehnte Nacht... aber zum ersten Mal feiern wir sie ohne Sie. Wir versammeln uns im Herzen unserer Höhlen, in jedem unserer Häuser, und diese Feier eines "eingeschränkten Weihnachtsfestes" bekommt eine intimere Bedeutung: nur einige wenige um die Krippe. Vielleicht um besser zu verdeutlichen, dass Jesus für alle geboren ist.
Die ganze Welt ist in der Nacht, der Nacht der Prüfung und der Angst, und die Geburt Jesu, wie sie vor 2000 Jahren war, scheint nichts zu ändern. Nur wenige Hirten, die damals ausgeschlossen waren, finden sich in der Klarheit des Himmels wieder, während die Welt ihren Lauf nimmt: Unterdrückung durch die römische Macht, soziales Elend, enttäuschte Hoffnungen... so viele Gründe, das Warten auf den Tag aufzugeben. Und doch kommt Gott, nicht als ein Kaiser, der triumphierend in seine eroberte Stadt einzieht, sondern als ein Baby, das einer Frau und einem Mann übergeben wird. Während uns Träume von Macht verführen können, als illusorische Lösung für so viele Probleme, bietet uns Gott das Schauspiel seiner Verletzlichkeit und seiner großartigen Armut. "Ein Zeichen ist euch gegeben, sagen die Engel zu den Hirten, ein neugeborenes Kind, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend": die einleitende und bereits gipfelnde Verkündigung eines Gottes, "der nicht der Allmächtige ist, an den wir glauben", wie Florin sagte.
Ja, "Gott ist als Baby geboren": Das ist der Titel des Wortes, das wir dieses Weihnachten mit Ihnen teilen wollen, das die Abschrift einer Predigt von Roger an Heiligabend 2017 ist. Ein wunderschöner und intensiver Blick, den Roger uns schenkt und der uns in das sanfte Licht der Höhle von Bethlehem führt, das stärker ist als die Nacht dieser Welt.
An jede und jeden Einzelnen von Ihnen, an alle, von unser Seite ein sehr schönes und frohes Weihnachtsfest!
Olivier Sournia
25. Dezember 2020
/image%2F4632785%2F20201225%2Fob_cb2ed5_170519-roger.jpg)
Gott ist als Baby geboren!
Heute Nachmittag, als ich mich auf den Heiligen Abend vorbereitete, kamen mir zwei Sätze in den Sinn:
Der erste passt anscheinend nicht zu Weihnachten. Es ist ein Tag, an dem Jesus im Innenhof des Tempels in Jerusalem spricht. Man schickt Soldaten, um ihn zu stoppen. Die Menschen stehen dicht gedrängt um ihn herum, und die Soldaten sind gezwungen, sich einen Weg zu bahnen. Aber als sie sich auf den Weg machen, hören sie ihn, sie hören ihm zu, und als sie zurückkommen, um den Schriftgelehrten Bericht zu erstatten, fragen sie: "Habt ihr ihn nicht mitgebracht?", antworten diese Männer: "Niemals hat ein Mensch je so geredet wie dieser Mann." [siehe mehr]
/image%2F4632785%2F20260504%2Fob_e268c8_plan-de-travail-1.png)
/image%2F4632785%2F20201225%2Fob_9f7c7e_img-7698couv.jpg)
/image%2F4632785%2F20201225%2Fob_ce9fd6_img-7633b.jpg)
