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Blog von La Roche d'Or

Blog von La Roche d'Or

Gemeinschaft Roche d'Or in Besançon und Fontanilles

Veröffentlicht am von Danièle Valès
Veröffentlicht in : #im Laufe der Zeit

Das Fest Allerheiligen ist für uns die Basis der Gnade seit der Gründung, nämlich der Offenbarung "Marias ganz nahe in der Herrlichkeit der Himmelfahrt in ständiger Heimsuchung im Herzen der Gewissen". An jenem 1. November 1950, wie an der Grotte von Horeb, war Maria weder im Orkan noch im heftigen Wind, sie war im Flüstern einer leichten Brise im Herzen von Florin Callerand. Und dieser Wind hat in den einundsiebzig Jahren der Geschichte der Gemeinschaft von La Roche d'Or nicht aufgehört zu wehen. Geduldig hat sie, je nach dem Auf und Ab der Exerzitienteilnehmer, eine kleine Gemeinschaft zärtlich zusammengeführt, sie hat in ihrem Herzen durch die Bande der Gnade das Becken versiegelt, aus dem dieses marianische und johanneische Wasser entspringt, das uns versammelt und zusammenhält.

An diesem Jahrestag erhebt sich in unseren Herzen ein unermesslicher Dank für alle JA unserer Geschichte: das von Florin Callerand am Anfang unseres Gemeinschaftsabenteuers, das von Françoise Porte, die es zu sehen verstand und dem Wort in unserer gemeinschaftlichen Lebensweise Gestalt gab, das von Roger Robert, der das Haus verwurzelte, die Fundamente grub, den Raum der Häuser und der Herzen erweiterte, damit die Glut des Wortes leuchten konnte. Wie in einer Kaskade das "Ja" eines jeden Mitglieds der Gemeinschaft, der Ältesten, die bereits im Himmel sind, der Neuankömmlinge und derer, die noch kommen werden und dieses "Ja" bereits in ihren Herzen aufnehmen. Danke auch für das "Ja" von Freunden, Verwandten, Wohltätern, all jenen, deren Großzügigkeit die Entstehung und das Leben unserer Häuser von Gouille bis Fontanilles ermöglicht hat. Danke schließlich für das "Ja" der Tausenden von Exerzitien-Teilnehmern, von den Jüngsten bis zu den Ältesten, die auf Marias Einladung hin zu uns gekommen sind.

"Würden Sie mir die Gnade erweisen, für fünfzehn Tage HIERher zu kommen? Vielleicht war es einfach das, die tiefe unausgesprochene, unaussprechliche Einladung, die im Herzen eines jeden Exerzitien-Teilnehmers war. Als die Einzelnen beschlossen hatten zu kommen, wussten sie es nicht!“  Florin verneigt sich mit einem Lächeln vor jedem von Ihnen, durch diesen Text, den wir Ihnen an diesem Jahrestag unserer Gründungsgnade anbieten. In diesen unruhigen Zeiten tut es gut, sie wieder zu hören...

Heute feiern wir Allerheiligen am Ende von Exerzitien, deren Titel uns wie nie zuvor anspricht: "Du bist für immer geliebt". In unserer vollbesetzten Kapelle erinnern wir uns an die seltsamen Tage des letzten Jahres, als der neue Lockdown am zweiten Tag der Exerzitien das Haus leerte und wir unser siebzigjähriges Bestehen um den Leichnam von Mithé herum feierten, ein "Urgestein", die seit 1957 in der Gemeinschaft war und am Ende ihrer Tage durch Covid genommen wurde.

Ein Sturm nach dem anderen: Pandemie, Klima, Migration, Wirtschaft - nichts ist ausgespart, und der Sturm, der die Kirche heute erschüttert, ist nicht der letzte. Manche Leute sind überrascht, dass in unsrem Rundbrief, den Sie erhalten, der CIASE-Bericht (über die Pädophilie; ergänzt durch die Übersetzter) nicht erwähnt wird. Man muss nur wissen, dass unser Brief im August geschrieben, Ende September gedruckt und Anfang Oktober verschickt wurde. Als der Bericht veröffentlicht wurde, war er bereits versandfertig. Doch noch am Abend der Veröffentlichung des CIASE-Berichts hatte Olivier Exerzitien angefangen und rief aus vollem Herzen: "Wir dürfen die Menschen nicht hilflos und niedergeschlagen wie Schafe ohne Hirten zurücklassen!" In dem beigefügten Text teilen wir mit Ihnen dieses Wort, das er im Laufe der Exerzitien immer wieder zu Gehör bringt.

"Maria, liebevollste Mutter der Kirche, Mutter der Hirten und der Gläubigen, ganz nah in der Herrlichkeit der Himmelfahrt...". In ihrem Sinne bedanken wir uns bei Ihnen und wünschen Ihnen ein schönes Allerheiligenfest

Danièle Valès

 

Wollen Sie mir den Gefallen tun, HIERher zu kommen?

In Lourdes hört man Maria sagen: Wollen Sie mir den Gefallen tun, HIERher zu kommen? Ich werde mich nur an dieses Wort erinnern: hier. "Hier" ist der Felsen von Massabielle. "Hier" ist die Quelle in Lourdes. "Hier" ist die Felsspalte, das ist Lourdes! Es stimmt, dass Lourdes ausgewählt wurde. Es stimmt, dass das Gelobte Land ausgewählt wurde. Der Messias wird nicht einfach irgendwo kommen. Es ist auch kein Ort, an den Abraham gehen wird. Er kommt dorthin, wohin er durch die Eingebungen Gottes, der zu ihm spricht, geführt wird. Es ist dieses Land, nicht ein anderes. Aber bitte, tun Sie mir den Gefallen, hierher zu kommen! [Lesen Sie mehr...]

 

Ein unermesslicher körperlicher Schmerz für ein Volk ohne Hirten!

Als Jesus die Menschenmengen sah, war er tief bewegt, denn sie waren hilflos und niedergeschlagen wie Schafe ohne Hirten. So sagte er zu seinen Jüngern: "Die Ernte ist reichlich, aber es gibt nur wenige Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende" (Mt 9,36-38) ... Dann rief Jesus seine zwölf Jünger zu sich und sandte sie zu zweit aus. [Lesen Sie mehr...]