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Mitten in der Hitzewelle öffnet La Roche d'Or erneut seine Pforten, um die Exerzitienteilnehmer wieder zu empfangen. Unsere Freude ist groß, und weder das körperliche Unbehagen dieser heißen Tage noch der immer noch schwebende Schatten des Covid trüben unser Glück, endlich den Tisch des Wortes zu öffnen und Sie nach diesen Monaten im Dienst der ukrainischen Flüchtlinge willkommen zu heißen.
Seit Anfang Juli konnten wir angesichts des Dramas, das wir miterlebt haben, einen Weg finden, diesen Empfang nicht vollständig zu schließen, bis neue Überbrückungsstrukturen in der Region aufgebaut waren. Bis Ende September halten wir zwölf Zimmer frei und können bis zu 29 Flüchtlinge aufnehmen, die auf eine feste Unterkunft warten. Wir wollten jedoch unsere volle Verfügbarkeit für das Leben der Exerzitien aufrechterhalten und haben daher drei ukrainische Frauen eingestellt, die den Empfang übernehmen; die Präfektur unterstützt und finanziert diese Initiative. Wir werden im "Brief an die Freunde von Roche d'Or" über diese Momente berichten, die uns alle tief beeindrucken.
Die Anfragen waren stark und vielfältig; es wäre relativ einfach gewesen, diese Vollzeitaufnahme der ukrainischen Flüchtlinge fortzusetzen! Aber das hätte bedeutet, auf unseren Anteil der Verkündigung des Evangeliums, auf unsere grundlegende Identität, auf die Güte des Wortes Gottes zu verzichten. Die Entscheidung war friedlich, und wir erhalten weiterhin Besuch und Hilfe von vielen Ukrainern, die sich in den letzten Monaten bei uns aufgehalten haben. Dieser Elan, diese Spontanität und diese dankbare Großzügigkeit rühren uns zutiefst.
Vor einigen Tagen wurde das Fest „Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel“ gefeiert, ein Auftakt zum Fest Mariä Himmelfahrt, das einen Monat später stattfindet. In der letzten Woche eröffnete Olivier den Sommer in Les Fontanilles mit der Predigt der Exerzitien über die Marienfeier.
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Ja, Maria besucht uns intensiv, Tag für Tag, und wir freuen uns, dass Florin Sie in die Frische von Lourdes zu Marias letzter Erscheinung an Bernadette mitnehmen kann:
"Es gibt im Herzen des Menschen ein Zentrum, einen Punkt, wo der göttliche Einfluss permanent ist, und auf diesen zentralen Punkt kann niemand, nichts in der Welt, Hand anlegen. Ihr seid frei in unserem Gott und Gott in euch".
Bis bald in unseren Häusern, bis gleich in unseren Herzen!
Danièle Valès
Text ins Deutsche übersetzt von Michèle, Bernd Becker und Gabriele Socher-Schulz
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Diese göttliche Freiheit, die unser Leben verändert...
Am 16. Juli 1858,
dem Fest Unserer Lieben Frau vom Berge Karmel,
fand in Lourdes die letzte Erscheinung Marias
an Bernadette statt.
Es scheint, dass diese letzte Erscheinung Marias an Bernadette als die Erscheinung der Freiheit bezeichnet werden könnte, der Freiheit des Heiligen Geistes, dieses Fließen der Gegenwart Gottes, die man nicht in die Hand nehmen kann, die man nicht einsperren, die man nicht reduzieren kann! [Lesen Sie mehr...]
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