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Blog von La Roche d'Or

Blog von La Roche d'Or

Gemeinschaft Roche d'Or in Besançon und Fontanilles

Veröffentlicht am von Danièle Valès

Wir haben Christi Himmelfahrt, Ostern war gestern und Weihnachten vorgestern... Bald ist Pfingsten und mit ihm treten wir, mit dem Geist bekleidet, in die Zeit des Jahreskreises ein. So verläuft das liturgische Jahr, indem es Jahr für Jahr die Stunden, Zeiten und Erzählungen der Geschichte unserer Erlösung abspielt. Wir erinnern uns an Orte, an Ereignisse, die in die Chronologie der menschlichen Geschichte und die Geographie unserer Erde eingebettet sind, und doch ist alles da, intensiv da in diesen Momenten des Besuchs des auferstandenen Christus im Alltag unseres Lebens, unserer Tage...

An Pfingsten feiern wir die Gründung der christlichen Gemeinschaft und die Einsetzung einer Lebensweise nach dem Evangelium, gemäß dem „Geist Jesu und des Vaters“. Sind wir uns dessen bewusst? Worauf bereiten wir uns im Grunde genommen wirklich vor? Welche Sehnsucht steckt in uns? Welchen Durst haben wir? Zu welchem Kampf fühlen wir uns inmitten unserer heutigen Welt eingeladen?

„Diejenigen, die Gott nicht als Vater kennen, akzeptieren keine echte menschliche Gemeinschaft in der Gleichheit der Personen, in der alle Kinder desselben Vaters seine Kinder sind und somit Brüder und Schwestern. Wenn man sagt, dass Gott Vater ist, zwingt das zu einer radikalen Erneuerung der menschlichen Gemeinschaft ...“. In diesem Kommentar zeigt uns Florin, was bei diesem Kommen des „Heiligen Geistes, des Verteidigers Jesu in uns ...“ und dem Kampf, für den er uns rüstet, wirklich auf dem Spiel steht. „Diejenigen, die Jünger Jesu sein wollen und die gespürt haben, dass Gott Vater ist, Vater, wie Jesus ihn zeigt, die können sich darauf gefasst machen, viel zu erleben...“.

Mögen wir auf diese Weise die Waffen des Geistes anlegen und sie nie ablegen in all unseren Lebensbereichen: Familie, kirchliche Gemeinschaft, Arbeit, unsere Kämpfe und unsere Suche, aber auch in dieser riesigen Blick-Gemeinschaft, die wir bilden, wenn wir die Nachrichten der Welt, ihre Dramen und ihre Sackgassen durchschauen...

Oft, und wie Florin und Roger vor ihm, empfängt Olivier gerne Exerzitienteilnehmer, indem er ihnen bewusst macht, dass es derselbe Heilige Geist ist, der im Prediger spricht und im Exerzitienteilnehmer zuhört. Sich beim Hören des verkündeten Wortes vom Geist unterstützt zu wissen, ist sicherlich eine Erholung für den Zuhörer, aber auch für den, der spricht und die Verantwortung für die Authentizität des Antlitzes Gottes trägt, das er verkündet.

***

In der Freude, immer mehr zu bieten, um Sie zu empfangen, freuen wir uns, Ihnen zwei Neuheiten anzukündigen:

 Wie wir es bereits in Les Fontanilles tun, werden wir Ihnen Tage mit „starken Zeiten“ anbieten. Diese Einkehrtage beginnen am Samstagmorgen um 9.30 Uhr und enden um 17.00 Uhr nach der vorherigen Eucharistiefeier am Sonntag. Sie sind für Personen zugänglich, die uns geografisch nahestehen, und stellen einen Zwischenstopp zum Auftanken für diejenigen dar, die uns bereits kennen, können aber auch eine Gelegenheit für eine erste Begegnung mit der Gemeinschaft in einer Erfahrung der Geselligkeit und des Hörens auf das Wort sein.

Ohne die Veröffentlichung des Kalenders für 2025 abzuwarten, schlagen wir Ihnen diesen Herbst zwei davon vor:

- Samstag, 21. September 2024
„Vertrauen: Wo du hingehst, bin ich schon da“.
P. Olivier SOURNIA

- Samstag, 14. Dezember 2024
„ Gott wird Mensch, um uns zu lehren, menschlich zu werden.“
P. Olivier SOURNIA

Im Juni beginnen wir mit dem Einbau eines Personenlifts, um Personen mit eingeschränkter Mobilität den Zugang zur Krypta zu ermöglichen. Diese Situation bereitete uns schon seit langem Sorgen. Wir haben gesehen, wie Rollstuhlfahrer während des Ostertriduums weinten, weil sie nicht am Erleben in der Krypta teilnehmen konnten. Für kleine Gruppen konnte die besser geeignete Krypta nicht genutzt werden, wenn sie Personen mit eingeschränkter Mobilität umfassten. Es war kompliziert und, wie wir ahnten, kostspielig, dies zu realisieren.

Verschiedene Ereignisse haben uns dazu veranlasst, den Schritt zu wagen. Zunächst musste Joseph aufgrund seiner Gesundheit aus seiner Wohnung neben der Krypta ausziehen und in eine neue Wohnung ziehen, die näher an der Gemeinschaft liegt und für seinen Lebensabschnitt besser geeignet ist. Wir haben mit der Renovierung der an die Krypta angrenzenden Wohnung begonnen, um dort zwei Empfangsbüros einzurichten. Die Krypta wird wieder der Ort des Wartens sein, der sie jahrzehntelang für diejenigen war, die jemanden treffen wollten. Es war daher dringend notwendig, sie während aller Exerzitien für alle zugänglich zu machen. Aus diesem Grund beginnen wir im Juni mit den Bauarbeiten und richten gleichzeitig die Büros ein. Aufgrund ihrer Komplexität wird eine zweite Phase im September durchgeführt.


Einen schönen Weg auf Pfingsten hin für jeden von uns. Wie Sie leben wir ihn in Maria, der „siegreichen Kriegerin gegen Routine, Traurigkeit und Zwietracht, Sämannin des Unternehmergeistes, der Begeisterung und des Friedens“.

Mit jedem in der Gemeinschaft sage ich Ihnen nochmals Danke für Ihre treue und geschwisterliche Nähe.
 

Danièle VALÈS


Text ins Deutsche übersetzt von Michèle, Bernd Becker und Gabriele Socher-Schulz

 

Der Heilige Geist, der Verteidiger Jesu in uns.

Der Beruf des Sohnes ist kein leichter Beruf. Der Beruf der Söhne des Sohnes, die in der Welt das Zeugnis weitergeben, das der Sohn vom Vater gegeben hat, ist ebenfalls kein ruhiger Beruf, denn die Welt greift an...! Deshalb sagt Jesus: „Ich werde euch einen Verteidiger geben“, der Heilige Geist ist der Verteidiger Jesu!

Aus diesem Grund akzeptieren diejenigen, die Gott nicht als Vater kennen, keine echte menschliche Gemeinschaft in der Gleichheit der Personen, in der alle Kinder desselben Vaters seine Kinder sind und somit Brüder und Schwestern. Wenn man sagt, dass Gott Vater ist, zwingt das zu einer radikalen Erneuerung der menschlichen Gemeinschaft, die in fast allen Fällen keine Gemeinschaft ist. [Weiterlesen...]