
"Wenn man sich in einem Tunnel befindet, kann man nichts sehen, aber es ist absurd zu wollen, dass die Landschaft am Ausgang des Tunnels die gleiche ist wie am Eingang. Lasst den Heiligen Geist sein Werk tun". Diese Worte von Christian de CHERGÉ erhalten zu Pfingsten eine besondere Bedeutung, was die vielen Ankündigungen und Anweisungen zur Entlassung aus dem Eingesperrtsein beleuchtet. Ja, "Lasst den Heiligen Geist seie Werk tun" für diese neuen Zeiten, die sich öffnen, ohne zu der Situation zurückkehren zu wollen, die wir vor drei Monaten verlassen haben.
Olivier bereitet einen Brief vor, einen Newsletter, den wir an alle Teilnehmer der Einkehrtage schicken werden. Wir wissen bereits, dass wir im Juli öffnen werden und dass unsere Kapazität in La Roche d'Or 50 Personen und in Les Fontanilles 40 Personen betragen wird, wenn man die Vorschriften für Abstände berücksichtigt. Darüber hinaus sind wir dabei, den Zeitplan für die zweite Hälfte des Jahres 2020 vollständig zu überarbeiten, um dieser neuen Situation gerecht zu werden. Unser Premierminister mag wohl sagen: "Freiheit wird zur Regel und Verbot zur Ausnahme", aber die neue Art, Euch zu empfangen, wird viele Zwänge einfordern. Es liegt an uns, alles so zu gestalten, dass ein offener Raum für den Geist möglich ist!
Im Park bersten die Kirschbäume unter den Kirschen und die Stachelbeeren, die anfangen rot zu werden, sind nicht zu übertreffen. Zwischen zwei Ernten bewegen wir Bänke und Stühle herum, um neue Räume in der Kapelle, im Konferenzraum, im Speisesaal zu gestalten... Wir bereiten das Haus vor, um Euch bald willkommen zu heißen!
Die vergangenen Monate waren für viele eine Zeit des inneren Zuhörens. "Gibt es in uns einen Wunsch, der nicht stirbt? Gibt es einen Durst, der zwar gestillt wird, aber dennoch andauern kann? Ist der Wunsch in uns stark genug, zu verhindern, eines Tages ins Nichts zu stürzen? Was ist die Kraft, die uns bewegt hat, und was ist die Kraft, die uns halten wird, wenn wir nicht mehr stehen können? " Rogers Fragen klopfen an unsere innere Tür dieses Inneren. Aus der Pfingstfeier am 27. Mai 2012 entnommen, scheint der Text, den wir Euch heute anbieten, für diese Tage geschrieben, wie all jene, die wir für Euch aus den Schätzen unserer Gemeinschaft ausgegraben haben.
Danièle Valès
Text ins Deutsche übersetzt von Michèle, Bernd Becker und Gabriele Socher-Schulz
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