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Blog von La Roche d'Or

Blog von La Roche d'Or

Gemeinschaft Roche d'Or in Besançon und Fontanilles

Veröffentlicht am von Danièle Valès
Veröffentlicht in : #Die Karwoche leben

„Wenn wir aus dem Chronos, der unsere Zeit überflutet, aus dem Fortschrittswettlauf, der die Zeit entstellt, ausbrechen müssen, dann um in die Zeit Gottes einzutreten, die keine gezählte Zeit ist, sondern eine Zeit, die Sinn macht.
Unsere Zeit ist die Zeit des Kommens Gottes, die uns von der Fortschrittszeit zur geretteten Zeit, von einer quantifizierten Zeit zu einer qualifizierten Zeit führt. Die Zeit Gottes ist eine Zeit, die unserer menschlichen Zeit gemacht wird, um sie für das „schon da“ der Erlösung zu öffnen.“ (Bernard MAITTE - Das Leben im Spiegel des liturgischen Jahres)

Wir treten heute in diese Woche ein, die einige als „heilig“ bezeichnen, während sie für viele andere vor allem mit der Aussicht und den Plänen für ein langes Wochenende, das Osterwochenende, gelebt wird. Die Entscheidung, Ihnen zur Eröffnung der Karwoche zu schreiben, anstatt in der österlichen Jubelzeit, auf die wir zugehen, bedeutet, dass wir uns dafür entscheiden, gemeinsam auf dieses eine, bereits vorhandene Ostern zuzugehen.

Wir singen gerne, wenn der Vorabend der langen Nacht des Gründonnerstags beginnt: „Kommt und seht das Schauspiel der Liebe, die bis zum Äußersten geht, um uns das Leben zu schenken“, und Florin wiederholt es unermüdlich: „Wir gehen nicht aus dem Schoß Gottes hervor, egal welche Prüfung in unser Leben kommt. Und die mütterliche innerliche Schwingung Gottes ist uns auf ewig sicher“.

Den folgenden Text von Florin bieten wir Ihnen als eine Lampe für den Weg an, einen Duft der Zärtlichkeit, um die Seele zu kleiden und diese Tage besser zu sehen, die wir im Geheimnis unserer so unruhigen Welt erleben werden. Lassen Sie uns gemeinsam in diese Zeit eintreten, es ist die Zeit des Staunens und der Verwunderung über eine so große Liebe.


Hier nun eine gute Nachricht: Wir haben begonnen, das Mas de la Prade und die beiden Eingangsgebäude Ruth und Noémie in Les Fontanilles über die Gîtes de France zu vermieten. Diese Formel ermöglicht es uns, sie für bestimmte Exerzitien verfügbar zu halten und sie in der übrigen Zeit zu vermieten.

Seit Jahren stellen wir nämlich fest, dass diese wunderschönen Räume in Fontanilles nicht alle belegt sind und dass dieser „Leerstand“ für einige manchmal viel zu lang war.

Wir haben im Februar damit begonnen und die ersten Erfahrungen haben uns auch die Auswirkungen unseres Empfangs auf die so empfangenen Menschen vor Augen geführt. Ja, durch diese Predigt der Gastfreundschaft, von der Roger so gerne spricht, erkennen wir, wie sehr unsere Häuser ein wahrer Raum der Begegnung sein können!

Wenn Sie interessiert sind, klicken Sie hier :
Für Ruth
Für Noémie
Für Mas de la Prade

In der Rubrik „Der Wassertropfen des Kolibris“ verabreden wir uns mit Ihnen im Park und in den Gärten für eine Geschichte, die gerade erst begonnen hat...

Jedem wünschen wir einen guten Weg auf Ostern in dem Vertrauen, dass der Sieg des Auferstandenen uns heute, morgen und immer begleitet...


Danièle Valès

Text ins Deutsche übersetzt von Michèle, Bernd Becker und Gabriele Socher-Schulz

 

Die mütterliche Zärtlichkeit Gottes: Zeugnis ablegen bis zum Martyrium.

Jesaja 49,8...
So spricht der Herr: Zur Zeit der Gnade habe ich dich erhört, am Tag des Heils habe ich dir geholfen. Ich habe dich geformt, dich eingesetzt, damit du der Bund des Volkes bist, um das Land wieder aufzurichten, die verwüsteten Erbschaften zurückzugeben und den Gefangenen zu sagen: „Kommt heraus!“, den Gefangenen der Finsternis: „Zeigt euch!“ Entlang der Straßen werden sie weiden können; auf den kahlen Höhen werden ihre Weiden sein...

Mit der Auswahl eines Stücks aus dem zweiten Lied vom Gottesknecht des Propheten Jesaja in der heutigen Liturgie möchte die Kirche, dass wir wissen, dass selbst wenn es unmöglich wäre, dass eine Mutter die Frucht ihres Leibes vergisst, Gott, der mehr Mutter ist als alle Mütter zusammen - denn die Mütter sind das Ebenbild Gottes -, ihn nicht vergessen würde. Das ist gewollt, so ist Gott, und es ist vibriert von dieser Zärtlichkeit Gottes für uns. Das ist es, was wir nach dem Willen der Kirche über die Prüfungen unseres Lebens im Allgemeinen hören sollen. [Lesen Sie Mehre...]